Shibori

Shibori Schals - Beispiel Shibori, ist eine Mustertechnik, mit der ich mich seit ungefähr 20 Jahren beschäftige. Der Name ist japanisch und bezeichnet entsprechend auch die japanische Variante des Reservefärbens, einer seit dem 8. Jahrhundert bekannten Musterfärbetechnik, die die wunderbarsten Farbübergänge und erstaunlichsten Formen ergibt.Das japanische Verb shiboru heißt denn übersetzt pressen, falten, wickeln – einige Möglichkeiten, die systematisch eingesetzt diese Mustervielfalt erzeugt.

In anderen Kulturen sind auch ähnliche Techniken bekannt, aus Indien, Nordafrika, Tibet und Indonesien sind besondere, kunstfertige und extrem arbeitsaufwendige Formen überliefert. Es gibt viele und große Unterschiede in den Überlieferungen aus den Kulturkreisen, aber in allen Techniken geht es darum, den Stoff vor dem Färben derart zu behandeln und manipulieren, daß Farbe gezielt und mustermäßig eindringt. Die Namen der Techniken haben einmal den Ursprung in der Wirkung des Musters, zum anderen in der Herstellungsart und den dazu gehörigen Werkzeugen.

So entstehen Stoffe und Schals und Stolen, die eine ganz unverwechselbare einmalige Optik haben. Die größten Unterschiede liegen in der Farbgebung und dem Material bei den alten Techniken. So auch heute, manchmal muten die Schals traditionell und gleichmäßig an, manchmal ganz unregelmäßig und modisch in den aktuellen Farben, ausgeführt auf den schönsten Seidenstoffen. Auch in der Kombination von Muster und uni Farb-Flächen liegen neue Varianten.

Hier im Shop biete ich eine kleine Auswahl an Schals und Tücher in diversen Shibori-Techniken an. Das sind Itajime, Arashi und Nui als japanische Techniken und Twisten als neue Variante.

Eine Übersicht meiner Shibori Schals finden Sie hier.